Grippe-Impfung

Lebenswichtig für chronisch Kranke!

Chronisch kranke Menschen sind durch die bevorstehende Grippewelle stark gefährdet. Sie sollen sich deshalb impfen lassen, appellieren Ärztekammer, Apothekerkammer und Gebietskrankenkasse gemeinsam.

Die echte Grippe oder Influenza ist eine Viruserkrankung, die von den viel häufigeren grippalen Infekten zu unterscheiden ist. Bei letzteren gibt es eine Fülle von laufend wechselnden Viren, die Erkältungssymptome und leichtes Fieber hervorrufen. Aufgrund der unterschiedlichen Erreger ist hier keine Impfung möglich. Bei der echten Grippe sind es meist bis zu vier weltweit auftretende Virenstämme, gegen die eine Impfung entwickelt worden ist. Die echte Grippe führt meist zu einem im Vergleich zu grippalen Infekten ähnlichen, aber schwereren und langwierigeren Krankheitsverlauf.

Besonders gefährdet sind dabei chronisch kranke Menschen. Etwa Diabetiker, COPD-Patienten (chronische Lungenerkrankung), Menschen mit Asthma, mit Herz- oder Kreislauferkrankungen, Niereninsuffizienz oder Immundefekten nach einer Chemotherapie.

Kinder und Jugendliche besonders, wenn sie eine Langzeit-Aspirintherapie zur Verhütung eines Reye Syndroms in Anspruch nehmen müssen. Grippeschutz ist aber auch empfehlenswert für schwangere Frauen sowie Übergewichtige (Adipositas) wenn der Bodymaßindex Größer 40 beträgt.

Impfaktion

In Wien werden vom 2. Oktober bis 7. Dezember die Grippe-Schutzimpfungen der Stadt Wien angeboten. Besonders Kindern und älteren Menschen wird die Impfung empfohlen, weil die Grippe mit hohem Fieber verbunden sein kann und Komplikationen zu rechnen ist.

Geimpft wird in den Bezirksgesundheitsämtern. Etwa in der Wilhelm-Exner-Gasse 5 in Wien-Alsergrund. Dieses Gesundheitsamt ist seit einigen Jahren auch für die Bezirke 17, 18 und 19 zuständig.

Der Kostenbeitrag für die Impfung beträgt je nach Impfstoff 11 bis 15 Euro.

Die Impfzeiten: Jeden Dienstag und Mittwoch von 13 bis 15 Uhr und an Donnerstagen von 8 bis 10 Uhr.

Text und Foto: Gerhard Krause