Der Vogelhändler lässt grüßen!

Grüß enk‘ Gott!: 2017 wird es vom 7. Juli bis zum 19. August zünftig hergehen bei den Seefestspielen Mörbisch! Mit Christel von der Post und Adam, dem Vogelhändler, kehren zwei der bekanntesten Operettenfiguren nach fast 20-jähriger Abwesenheit wieder auf die prächtige Seebühne zurück. Intrige und Postenschacher im alten Österreich, heitere Verwechslungen und natürlich einen besonderen Schuss fürs Herz – im „Vogelhändler“ sind alle klassischen Operetten-Zutaten meisterhaft vereint. „Grüß enk Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ und „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ sind nicht nur Operettenliebhabern in der ganzen Welt bestens bekannt.

Als Carl Zeller 1891 am Wiener „Theater an der Wien sein neuestes Werk zur Uraufführung brachte, war das goldene Zeitalter der Operette schon fast vorbei. Doch die Premiere war ein Bombenerfolg, und schon bald sang und pfiff ganz Wien die neuen Ohrwürmer. Mit dem „Vogelhändler“ schuf Carl Zeller sein bekanntestes Werk.

Foto: Thomas Ebenstein (Adam, Vogelhändler), Sieglinde Feldhofer (Christel, Postbotin)

Der Inhalt der Operette:

Adam, Vogelhändler aus Tirol, kommt endlich wieder einmal ins Dörfchen in der Pfalz, in dem seine Braut Christel zu Hause ist. Leider muss die Hochzeit aus Geldnot immer wieder aufgeschoben werden. Beim Versuch, das fehlende Geld aufzutreiben, kommt es zu einem folgenschweren Irrtum, der die Beziehung schließlich in die Brüche gehen lässt. Etliche schwerwiegende Hindernisse müssen aus dem Weg geräumt werden, bis sich die zwei Liebenden wieder in den Armen liegen.

Der Operettenklassiker wird von Intendantin Dagmar Schellenberger ihrem Publikum in ihrem Abschiedsjahr 2017 mit ihrem gewohnten und unverwechselbaren Engagement präsentiert. Als Schauspieler zu sehen sind: Dagmar Schellenberger als Adelaide, Sieglinde Feldhofer bzw. Martina Fender als Christel, Thomas Ebenstein bzw. Paul Schweinester als Adam.

Foto: Sieglinde Feldhofer (Christel, Postbotin), Thomas Ebenstein (Adam, Vogelhändler), Cornelia Zink (Kurfürstin Marie)

Text: Gerhard Krause

Alle Bilder: ©Seefestspiele Mörbisch/Jerzy Bin